Unterlagen

Unterlagen im Überblick

Zusammenstellung der wichtigsten Dokumente

Viele Details Ihrer Immobilie kennen Sie aus dem Kopf. Darüber hinaus haben sich im Laufe der Zeit einige Ordner gefüllt, die schwarz auf weiß über Ihre Immobilie berichten. Einige Unterlagen müssen dem künftigen Käufer ausgehändigt werden oder sind zur Wertfeststellung unerlässlich.

Was Sie zu Grundbuch, Katasterkarten, Baubeschreibung, Kaufverträgen, Teilungserklärungen und Co. wissen sollten, haben wir für Sie in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt.

Ein Klick auf das  verrät, was hinter den einzelnen Begriffen steht.

Grundstück ETW Haus Rendite
Grundbuchauszug  W-V-Ü  W-V-Ü W-V-Ü W-V-Ü
Erschließungsnachweis  W-V-Ü
abzul. Grundpfandrechte  V-Ü  V-Ü V-Ü V-Ü
Flurkarte W-V-Ü V-Ü V-Ü
Lageplan   V-Ü  V-Ü  V-Ü
Grundrisse  W-V-Ü W-V-Ü W-V-Ü
Bauzeichnung W-V-Ü W-V-Ü
Baubeschreibung  (W-V-Ü)  W-V-Ü  W-V-Ü
Energiepass  W-V-Ü  W-V-Ü  W-V-Ü
Schornsteinfegerprotokolle Ü Ü Ü
Teilungserklärung  W-V-Ü
WEG-Protokolle  W-V-Ü  (W-V-Ü)
Wohngeldabrechnung  W-V-Ü (W-V-Ü)
Betriebskostenaufstellung (W-V-Ü)
Mietertragsaufstellung  W-V-Ü
Miet- und Pachtverträge Ü
Aufstellung Mod.Inst. (W-V-Ü) W-V-Ü
Versicherungsnachweis (V-Ü) V-Ü V-Ü
Grundsteuerbescheid Ü Ü Ü Ü
Rechnungen Ü Ü Ü Ü

Die mit W gekennzeichneten Unterlagen sind bereits erforderlich für eine
 Wertermittlung.

Die mit V gekennzeichneten Unterlagen brauchen Käufer, Bank und Notar vor dem
 Verkauf.
Die mit Ü gekennzeichneten Unterlagen sind dem neuen Eigentümer auszuhändigen spätestens bei
 Übergabe.

Das Grundbuch beinhaltet alle relevanten Daten des Grundstücks, besteht aus einzelnen Grundbuchblättern und ist in fünf Bereiche unterteilt.

Deckblatt oder Aufschrift beinhaltet das Amtsgericht, den Grundbuchbezirk und die Nummer des Deckblattes.
Bestandsverzeichnis beinhaltet die Benennungen des Grundstücks: Gemarkung, Flur, Flurstück sowie Nutzungsart, Lage und Größe.
Abteilung 1 enthält Erläuterung der Eigentumsverhältnisse sowie des Eigentumsübergangs (z.B. Vererbung, Übereignung, etc.).
Abteilung 2 enthält Lasten und Beschränkungen des Grundstücks, z.B. Wohn- und Nutzungsrechte, Erbbau oder Vorkaufsrechte, etc.
Abteilung 3 enthält eventuelle vorhandene Grundpfandrechte: Grundschulden, Hypotheken und Rentenschulden.

Mehr zum Thema alter Vorlasten in Abteilung 3 und deren Löschung können Sie auf der Seite Grundbuchbelastungen nachlesen.

Dieses Dokument ist ein Nachweis für den Erschließungsgrad eines Grundstücks (z.B. Zu- und Abwasser, Stromversorgung, etc.).

Grundpfandrechte sind Sicherungsrechte an einem Grundstück. Sie dienen als Sicherheit für ein Darlehn und werden in der Regel als Grundschuld oder Hypothek im Grundbuch eingetragen. Solche Vorbelastungen werden zumeist aus der Zahlung des Kaufpreises abgelöst, was in der Regel vom Notar begleitet wird. Er beantragt die Löschungsbewilligung beim zuständigen Kreditinstitut. Sind alle Voraussetzungen für die Kaufpreiszahlung erfüllt, kann das Restdarlehn an die Bank gezahlt werden. Danach reicht der Notar die Unterlagen beim Grundbuchamt ein, sodass die Belastungen gelöscht – im Grundbuch gerötet – werden können.

Sind im Grundbuch Vorlasten eingetragen, für die es gar keine (Kredit-)Forderung mehr gibt, müssen auch diese gelöscht werden. Hierfür ist die (seinerzeit bei Kreditrückzahlung) erteilte Löschungsbewilligung ggf. nebst Grundschuldbrief im Original mit einem notariell beglaubigten Löschungsantrag beim Grundbuchamt einzureichen. Ausführliche Informationen zum Thema Vorlasten und Löschung erhalten sie auf der Seite Grundbuchbelastungen.

Die Flurkarte ermöglicht eine komplette Lageübersicht über das Grundstück. Hier können Sie auf einem Blick erkennen, wie sich die Umgebung darstellt (angrenzende Grundstücke, Form Ihres Grundstückes, Autobahn, Gleise, etc.).

Der amtliche Lageplan ist Bestandteil des Bauantrags und wesentlich detaillierter als die Flurkarte. Er setzt sich aus der schriftlichen Beschreibung des Baugrundstücks, dem Bauherren sowie der Nachbargrundstücke und der Baulasten zusammen. Weiterhin müssen die Grundflächen, die Geschossflächen sowie die Baumassenzahl aufgeführt werden. Der zeichnerische Anteil zeigt maßstäblich den Umriss des geplanten Gebäudes sowie die Draufsicht.

Maßstabsgerechte Zeichnung der Raumaufteilungen und Größen. Zumeist sind in den Grundrissen auch die Maße der Räume, Wandstärken und Wohnflächen verzeichnet. Bei neuen – computererstellten – Grundrissen ist häufig der Detailgrad wesentlich höher, so dass auch Einzelmaße beispielsweise von Tür- und Fensteröffnungen ablesbar sind. Liegen von einem Bauwerk nur ältere Grundrisse vor, muss häufig der Grundriss nachgezeichnet werden, insbesondere dann, wenn nachträglich Umbauten vorgenommen worden sind.

Sie beinhalten die technische Planung, Statik sowie Ausführung und unterliegen einem allgemeinen Konsens im Bauwesen. Zur den Bauzeichnungen gehören neben den Grundrissen auch Ansichten, Schnitte sowie Details zu Materialien einzelner Bauteile.

Die Baubeschreibung ist Bestan