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Villa Kempner

Historische Villa

Villa Kempner aktuell

Sehr viel Wasser, noch mehr Natur und eine historische Altstadt. Die drei Eckpunkte, an die jeder denkt, wenn er mal in Werder zu Besuch war. Der historische Ort, der schon 1317 das erste Mal erwähnt wurde, liegt direkt an der Havel und der Name bedeutet so viel wie „Flussinsel“. Dementsprechend ist es nicht erstaunlich, dass sich die Altstadt hier befindet. Als staatlich anerkannter Erholungsort befindet sich Werder nur unweit von Potsdam und bietet viele Freizeitmöglichkeiten. Und genau auf diesem schönen Fleckchen Erde fügt sich die „Villa Kempner“ ins Gesamtbild.

Villa Kempner: Wissenswertes

Der für seine Bauten für die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft bekannte Architekt Carl Sattler plante 1924 für die Brüder Friedrich und Dr. Paul Kempner die Villa. Ziel war es, ein für eine Bankiersfamilie repräsentativen Sommersitz mit der weiten und freien Landschaft in Einklang zu bringen.

So war nicht nur das Haus Teil der Planung, sondern auch die Gartenanlage auf rund 42.000 Quadratmetern. Ein Baumgarten mit Sichtachsen von und zur Villa und ein Aussichtsturm, der aber leider nie fertiggestellt wurde. Stattdessen wurden auf dem Grundstück ein Tennisplatz, ein Gartenpavillon und ein Badebassin gebaut. Weitläufige Räume, großzügige Fenster, detailliert Dekorationselemente und hochwertige Baumaterialien adeln das Objekt.

Das im Volksmund als „Millionenvilla“ betitelte Objekt wurde 1926 fertig gestellt und Paul Kempner nutzte sie als Sommerresidenz. Der Schwiegersohn von Franz von Mendelsohn und Teilinhaber der Mendelsohn-Bank emigrierte noch vor dem zweiten Weltkrieg – in weiser Voraussicht – mit seiner Familie in die USA. Die Villa, die in den letzten Jahren, aufgrund des zunehmenden Fluglärms immer weniger genutzt, aber trotzdem weiter ausgebaut wurde, wurde daraufhin von der NSDAP als Reichsschule für Frauen und zum Ende des Krieges als Lazarett genutzt. Um dies zu ermöglichen, fiel die Villa, welche zu diesem Zeitpunkt alleiniges Eigentum von Friedrich Kempner war, durch Enteignung an das Deutsche Reich. Doch noch während der NS-Herrschaft wurde das Eigentum zurückübertragen, da Friedrich Kempner die Liechtensteiner Staatsbürger war.

Trotzdem ging in einem fließenden Übergang die Funktion des Gebäudes in ein Altersheim und später eine Aussiedlerunterkunft über. 1961 wurde die Villa wieder enteignet, diesmal unter sozialistischen Vorzeichen und in das »Eigentum des Volkes, Rechtsträger Rat der Stadt Werder« überführt.

Wenn Sie sich ein Bild der Lage machen wollen, können Sie den Standort auf Google-Maps ansehen.

Villa Kempner: im Detail

Seit 1990 blieb die Villa lange Zeit ungenutzt, was dem Verfall Vorschub leistete. Im Jahr 2007 wurde das Gebäude (Wohn-/ Nutzfläche: ca. 1.552 m²) mit seinen 35 Räume umfassend saniert und als Hotel mit Gastronomie zwischengenutzt. Unterkünfte verschiedener Art (individuelle Gästezimmer, 2 Suiten, ein Wohntrakt im Erdgeschoss), ein Frühstückssaal, eine Sauna- und Badelandschaft, ein Billardsaal, eine 300 Quadratmeter große Terrasse und ein Wintergarten bieten die Möglichkeit, das geschichtsträchtige Gebäude auf verschiedenste Arten zu nutzen. Die Einrichtung eines Internats, einer Privatklinik, exklusivem Spa ist genauso denkbar, wie die Neuausrichtung eines Beherbergungsbetriebes. Natürlich kann die Villa auch wieder ihrem ursprünglichen Zweck als Familienresidenz zugeführt werden.

Villa Kempner: weitere Informationen

Investoren mit Perspektiven, aber auch private Käufer, können hier die in Vergessenheit geratene Villa zu neuem Leben erwecken. Die Villa Kempner wird derzeit über die BVBI angeboten, die Investoren auch gerne bei der Projektentwicklung unterstützt. Wir haben Ihr Interesse geweckt und Sie möchten mehr über die Villa Kempner in Werder erfahren? Lassen Sie sich jetzt online informieren!

Gerne informieren wir Sie aber auch telefonisch unter (030) 56 55555 12.

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